Es hilft zuweilen, sich eine Zeitlang von der Realität zu verabschieden. ICH BIN DABEI!
In meinem Werkbuch fand ich einen Eintrag von 2007, in dem ich über Selbstreflexion, Selbsterkenntnis, inneres Verarbeiten nachdenke. Das ist für mich wie im Magen des Wals (Nr. 109) oder beim Tagebuch schreiben (Nr. 111, 169) – es hilft, meine Lebensqualität erheblich zu verbessern!
Im Tagebuch 2007 beschreibe ich eine Begegnung mit einer Arbeitskollegin:
Sie fragte mich, ob wir denn wirklich so viel über uns wissen müssten, ob dies nicht eher selbstzerstörerisch und ungesund sei, das Drehen um sich selbst. Eine andere Kollegin ergänzte, dies habe doch etwas Egoistisches, Asoziales.
Mein Fazit damals:
«Und doch kann ich nur Erfahrungen, die ich für mich selbst ordnen und fassen konnte, danach anderen zugänglich machen. In meiner Arbeit als Beiständin erlebe ich, dass je weiter, breiter, mein Erfahrungsschatz wird, dieser auch abgerufen wird von den Klient:innen.»
Dieser Eintrag stimmt für mich immer noch!
Und ich erlebe es auch im Führungsalltag: Für mich Durchgearbeitetes habe ich mir zu eigen gemacht und kann es grosszügig weitergeben.
8.12.2024
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