23. April
#114

Es gibt Meetings, die nach kaltem Kaffee schmecken und Begegnungen, die das ganze Leben verändern.

In meinen ersten fragmentarischen Notizen meines Echolots (Nr. 111) suche ich nach Letzterem:

Was hat mein bisheriges Leben geprägt? Welches sind die sich durchziehenden Lebenslinien, Lebensthemen?

Und da sind auch diese Wendepunkte drin, die das ganze Leben verändern:

Zum Beispiel die Ausstellung von Eva Aeppli in Solothurn, die meine Werkblockade nach der Ausstellung in Schüpfheim wieder löste – ab da floss wieder Kreatives! Oder die Tagung "Mensch ändere dich nicht" (siehe Nr. 152).

Bei mir sind es weniger Begegnungen mit Menschen, die so prägend waren, sondern mit Kunst – wie die Filme mit Kazuo Ohno (Nr. 220, 226, 330, 333).

Allerdings: Seit Soziokratie erlebe ich kaum mehr Meetings, die nach kaltem Kaffee riechen, und wenn, dann ausserhalb der Fachstelle Kinderbetreuung Luzern – bei einem Fachverband und diese Woche grad an einer Fachhochschule.

19.10.2024