2. September
#246
Etwas bloss als Hindernis zu betrachten ist selbst schon ein Hindernis. Manche Hindernisse zwingen uns, bestimmte Fähigkeiten rechtzeitig zu erwerben, so dass sie uns bei einer künftigen Herausforderung rechtzeitig zur Verfügung stehen. Sie wirken also eher wie eine Impfung.
Dieses Denken hat mich so geprägt, dass ich bei den sogenannten Hindernissen eher an Schwarze Schwäne (Nassim Taleb Nr. 151) denke und zudem davon ausgehe, dass sich durch das Hindernis neue Chancen ergeben.
Ganz im Sinne von: Schenkt dir das Leben eine Zitrone, mach Limonade daraus.
Ist auch sehr anschlussfähig an Erik Nagel, Glücksfall Widerstand (Nr. 211).
Hindernisse helfen, das passende Entwicklungstempo zu haben.
30.11.2024