Wofür war es gut, noch nicht am Ziel zu sein?
Ihr Buch, Ganz im Gegenteil, insbesondere die Tetralemma-Arbeit haben mich tief geprägt (siehe Nr. 63).
Die Grundhaltung, dass sogenannte ‘Hindernisse’ auch als Ressourcen gesehen werden können, verändert die Führungspraxis diametral und kommt auch in die Nähe vom Umgang mit Widerstand (siehe Nr. 9).
Manche Hindernisse helfen uns (oder zwingen uns) bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln, die wir später brauchen, also wirken eher wie eine Impfung.
Wichtig war für mich immer auch, dass die Hindernisse uns eine angemessene Kontrolle der Entwicklungsgeschwindigkeit erlauben: Gewisse Dinge können wir gar nicht von heute auf morgen ändern, machen uns vielleicht zu sehr Angst, oder wir sind noch nicht stabil genug oder what ever.
«Es ist auch zu etwas gut, dass wir in dieser Frage bisher noch keinen Erfolg hatten.»
Kibéd / Sparrer
Diese Grundhaltung ist menschenfreundlich!
13.10.2024