Partizipation darf nicht eine folgenlose Spielerei sein.
Ja, manchmal habe ich diesen Eindruck. Partizipation als ‚das Kind zum Gespräch einladen und es kurz reden lassen!‘
Das nennt sich dann Partizipation.
Passt auch zu Nr. 97, Soziokratie versucht, die Partizipation in der Struktur zu verankern, also weg von einer personenabhängigen Partizipation. Wie oft ändert sich nämlich die Partizipationsmöglichkeit der Mitarbeitenden bei einem Vorgesetztenwechsel!
Soziokratische Bildung und Erziehung wäre noch so ein Themenfeld, das mich interessiert. In der Schweiz gibt es eine Schule, die auf das soziokratische Modell umgestellt hat. Und in der EU gibt es Projekte, um Soziokratie an Schulen zu fördern.
Wie verankern wir in der Erziehung die Partizipation, damit es keine folgenlose Spielerei ist und damit ein Nicht-Ernstnehmen des Kindes?
Partizipation ist mehr als ein Kind an ein Standortgespräch einladen!
22.9.2024