16. Februar
#47

Je mehr ungelebtes Leben in mir drin ist, desto grösser ist der Horror vor dem Tod.

Spricht mich an, denn ich möchte viel gelebtes Leben. Ich möchte Träume und Visionen umsetzen, dem Leben dienen, die Leidenschaften verwirklichen, wie in Nr. 37.

Manchmal brauche ich das Konstrukt

«ich möchte so leben, dass ich nicht nochmals auf diese Welt kommen muss»

siehe auch Agnes Martin, Nr. 354.

Das funktioniert als Konstrukt sehr gut, gibt ein gutes WOZU oder vielleicht eher eine Triebfeder, um das Wozu genau zu kennen.

Bei mir funktioniert’s und bedeutet: jeden Moment ausschöpfen im Hinblick auf ein grosses Ganzes.

In Anlehnung an Susanne Burri, Sternstunde Philosophie, Warum fürchten wir uns vor dem Tod?

Diesen Titelsatz habe ich 2x in meinen Satzstreifen notiert.

31.7.2024