Ich habe nichts gegen das, was geschieht.
Vor bald 30 Jahren habe ich als Leihgabe das Buch Der Sprung in den Brunnen, Hubertus Halbfas erhalten.
Darin hatte es die Geschichte eines Mannes, dem immer wieder Dinge widerfuhren, welche die anderen Menschen als das grösste Leid oder das grösste Glück bezeichneten.
Er sagte jeweils (in meiner Erinnerung), es ist, was es ist. Er bewertete nichts. In der Geschichte wurden Ereignisse, die vermeintlich ‘schlimm’ waren, plötzlich Türöffner zu ‘schönen’ Dingen.
Mich hat diese Geschichte begleitet: einfach nehmen, was kommt, nicht gleich bewerten in gut / schlecht. In allem neue Handlungsoptionen entdecken. Das passte dann später zu den Gedanken von Varga von Kibéd und Sparrer (Nr. 63, 106, 152, 157).
Nachtrag:
Erinnerungen trügen…die Geschichte ist nicht aus dem Buch Der Sprung in den Brunnen… Die Quelle habe ich nicht mehr gefunden.
17.11.2024