15. Juni
#167

Zugehörigkeit hat einen Preis.

Changetagung FHNW 2018, Joanna Pfaff-Czarnecka

Oh ja, für mich hat Zugehörigkeit oft einen hohen Preis, denn es schmälert meine Alleinsein-Zeit, meinen Erholungsraum im Atelier, mein Batterien-Aufladen.

Denn Zugehörigkeit braucht Pflege, Anpassung, Kompromissbereitschaft und meist auch (viel) Zeit.

Das war eine Erfahrung in Japan: Hier hat das Gemeinschaftliche einen hohen Stellenwert. Etwas für sich allein machen, wird skeptisch angesehen und kommt in den Prioritäten weit hinten.

Und ja, Zugehörigkeit hat auch positive Aspekte. Sich gegenseitig in allen Lebenslagen unterstützen können, sich gemeinsam freuen, teilen, feiern.

Ich spüre es zum Beispiel bei Familienfeiern (siehe Nr. 46). Da freue ich mich manchmal nicht so darauf, da so viel fix gegeben ist. Wenn ich dann mal da bin, kommt die Freude an der Begegnung, am Teilen, am Feiern. Wenn ich wählen könnte, würde ich im Vorfeld meist das Atelier wählen :-)

Selbstbestimmung und Zugehörigkeit – auch p und non pnach Wittgenstein und Foerster

Zugehörigkeiten schaffen wir uns durch Gemeinschaften. Aus meinem Urlaubstagebuch 2017

Wie teile ich meine Zeit ein? Dies hat Einfluss auf meine Gefühle von Zugehörigkeit.

Ohne Zeit verbringen keine Zugehörigkeit.

Siehe Nr. 46, 235.

8.11.2024

Zugehörigkeit hat einen Preis

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