26. März
#86

Es haben nicht alle die gleichen sozialen Batterien.

Ein Satz aus dem Tagesanzeigerin-Podcast zum Thema Frauenfreundschaften. Gemeint ist damit: Einige brauche viele Freundschaften, andere weniger.

Zum Beispiel wie Nr. 78, einige bevorzugen Alleinsein, um künstlerisch tätig zu sein.

Die Psychologie, Soziologie und andere Wissenschaften sagen uns jedoch, wir alle seien soziale Wesen und alle brauchen viel soziale Batterien. Ich komme auch mit einer kleinen zurecht und bin dafür dankbar: Das geht vor allem in wohlhabenden Ländern gut, wenn ich selbst über genügend Einkommen verfüge und auch mal (soziale) Dienstleistungen einkaufen kann. Wie ‚Wohnen mit Dienstleistungen‘ für Senior:innen.

Meine Alleinsein-Gspänlis: Annemarie von Matt, Agnes Martin, Louise Bourgeois, Lévinas, Bartleby, Hilde Domin.

Rückzug und Einsamkeit, um besseren Kontakt zu sich und anderen zu finden – meint Hilde Domin.

Siehe Nr. 2, 78, 107.

14.9.2024