Ich wundere mich.
Ein Satz aus meinem Urlaubstagebuch 2017. Von mir oder war es ein Werbeplakat?
In langen Urlauben habe ich Zeit, um mich zu wundern, z.B. über das Unicode Konsortium. Dies ist eine internationale, perfekt funktionierende Organisation, welche die neuen Emojis genehmigt, welche wir nachher auf unseren Smartphones haben.
Wie bei der entsprechenden internationalen Containerorganisation, welche für alle Container weltweit pro Container eine individuelle Bezeichnung vergibt – und alle Länder richten sich nach ihr.
Wieso gelingt es uns, so ein weltweites funktionierendes Konsortium zu schaffen? Und bekriegen uns sonst, wo wir können? Nummern von Containern weltweit einheitlich machen und Emojis für alle festlegen gelingt uns – Frieden nicht.
Oder ich wundere mich und befasse mich mit dem Tipping Point, dem Umschlagepunkt, die kritische Masse, die es für einen Change braucht. Auch dies ist ein interessantes Narrativ.
Oder ich wundere mich, was nicht alles zum Minimalismus gehört. Seitenweise habe ich die Themen eines minimalistischen Lebens dokumentiert: von Tools für den Umgang mit Zeit bis zum Upcycling von Gegenständen.
Ich wundere mich gerne!
22.12.2024