Wovor fürchtest du dich?
Eine der Begegnungsfragen von Theodore Zeldin, Nr. 196, um fremde Menschen miteinander in echten Kontakt zu bringen.
Wenn ich mir diese Frage heute stelle, kommt mir als Erstes eine Einschränkung gesundheitlicher Art in den Sinn:
Meine Beweglichkeit, meinen Hörsinn, mein Augenlicht verlieren – dies hätte grossen Einfluss auf mein Wohlbefinden.
Dann auch Gewalt in allen Formen: Von niedergeschlagen, vergewaltigt werden bis zu im Krieg leben müssen.
Weiter kommen mir Naturkatastrophen in den Sinn – bisher sind diese meist weit weg und ich kann mit der Basler Slam-Poetin sagen:
«…aber mir geht’s ja gut…»
Gehört im Sommer 2024 in Basel auf einem Festival neben unserer Ferienwohnung. Die Slam-Poetin zählte viele schlimme Erfahrungen von Menschen, Frauen, auf. Immer wieder wurden diese Erfahrungen mit dem Satz unterbrochen: aber mir geht’s ja gut. War sehr eindrücklich!
Siehe Nr. 342.
20.12.2024