6. August
#219
Man kann nur leben, wenn man oft genug nicht macht, was man sich vornimmt. Die Kunst besteht darin, sich das Richtige zum Nichtmachen vorzunehmen.
Komisch, ich nehme mir gar nicht oft etwas vor – ausser manchmal meine Atelierprojekte:
Seit 2007 schreibe ich alle fünf Jahre einen Jahresalmanach, bestehend aus einem Satz / Kurztext pro Tag über etwas, das mir begegnet ist.
Oder zeichne / schreibe seit mehr als 20 Jahren Ende Jahr einen Jahresrückblick mit einem kurzen Ausblick ins kommende Jahr. Den Ausblick schaue ich allerdings ein Jahr lang nie an und bin jeweils Ende Jahr gespannt, was davon Realität geworden ist!
Der Mensch lebt davon, dass er etwas vorhat.
Witzig – beide Sätze haben es auf Zettel geschafft!
Meinen nächsten Urlaub habe ich mir vorgenommen. Ein Notizzettel mit dem Titel Urlaub im 2025 oder 2026 hängt seit 2020 in meinem Atelier!
22.11.2024