(free) people of color
people of color, erstmals erwähnt 1781
Ich weiss nicht, wann ich mich in den letzten Jahren damit befasst habe.
Aber gestern waren wir im Landesmuseum an einer Ausstellung über die Schweiz und ihre Verstrickung mit dem Kolonialismus. Eine Geschichte, die tief betroffen macht.
Nicht nur, dass die Schweiz sich noch für die Fortführung der Sklaverei einsetzte, als andere Länder sie schon verboten haben. Vor allem auch, weil wir bis heute enorm profitieren von all der Gewalt, der Sklaverei, dem Rohstoffhandel, der Ausbeutung des globalen Südens. Der Schweizer Wohlstand liegt tief begründet im Sklavenhandel, in der Tötung vieler indigener Völker, im Stehlen der Rohstoffe, in der Unterdrückung.
Ich habe viel viel gelernt.
Eine Künstlerin brachte es am Schluss auf den Punkt: Der Welt würde es besser gehen, wenn es die Schweiz nicht mehr gäbe.
Und nach all dem, was ich gelernt habe, kann ich ihr zustimmen. Die Schweiz bedient sich bis heute am globalen Süden und setzt fort, was sie in der Kolonialzeit gemacht hat:
PROFITIEREN ohne Verantwortung zu übernehmen.
2.11.2024